Ungehemmte Trauer

Mein Vater starb vor zwei Jahren. Ich war vierundzwanzig Jahre alt und wirklich auf fast alles im Leben vorbereitet, aber nicht auf das Gefühl, das der Tod mitbrachte. Eine ungehemmte Trauer, die ich weder steuern noch wegdrücken konnte.
Denn Tod ist nicht nur Tod ist nicht gleich Tod ist nicht einfach so abgetan wie das Leben, das ja permanent passiert, das wir kennen, und ob wir es glauben oder nicht, eigentlich auch ganz gut verstehen. Er ist Gefühl in tausend Nuancen. Er reibt dir die Netzhaut solange mit Chilischoten ein, bis du nicht mehr aufhören kannst zu weinen. Der Tod ist ein Verlust, er ist kompromisslos, er ist ehrlich und so irre es klingt, das Wahrhaftigste, was man je erleben wird. Und die Person die er nimmt, ist unwiederbringlich. Das ist in der Theorie schon total schmerzhaft, aber die Praxis ist erheblich schlimmer.
Die Gefühle, die mich als Hinterbliebene übermannten, wirkten sich manchmal so aus, als sei ich nicht nur die Angehörige eines Toten, sondern eine Vergessene. In meiner Nähe keine zum Greifen nahen Hände, keine Ohren, in die ich meine Worte stopfen konnte, keine Herzen, die genauso obsessiv um jemanden weinten. Oder die bemerkten, was nur ich fühlen konnte: Den Stillstand auf der Welt, ausgehend von einem Menschen, den die Welt gar nicht kennt.

 

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(c) Julia Feller*

 

Durch meinen offenen Umgang mit Tod und Trauer, werde ich häufig gefragt, wie man das denn macht, als Freund oder Bekannter, wie man denn nachfragt, oder jemanden etwas Gutes tun kann in dieser schweren Zeit. Die Antwort ist: ich weiß es ehrlich gesagt auch nicht. Es gibt kein Patentrezept für den Umgang mit trauernden Personen. Und ich kannte selbst dieses Unbehagen, das schon alleine beim kondolieren, umarmen oder Hände schütteln auftaucht. Das war, bevor ich den Tod kannte.

Aber wenn ich Mails mit dieser Frage bekomme, beantworte ich sie gerne, weil es demjenigen, der sich damit auseinandersetzt, wirklich wichtig zu sein scheint und ich mich freue, dass jemandem das Wohl seiner Mitmenschen nicht am Arsch vorbei geht. Ich versuche bei der Beantwortung immer möglichst dicht an mir dran zu bleiben, denn mein Blickwinkel ist der einzige, den ich kennen kann. Mein Verlust und die damit errungene Erfahrung ist mein Kostüm, das ich nicht weiterreichen aber dennoch in Form von 11 Punkten, die mich das Trauern gelehrt haben, an Menschen, die unsicher sind, weitergeben kann.

Eines vorweg, die Trauer ist so individuell wie der Mensch selbst, aber das weiß ja sowieso jeder. Deswegen sind meine Tipps alle ohne Gewähr, und rein aus meinem subjektiven Empfinden heraus geschrieben. Ihr kennt eure Freunde und Familienangehörigen besser, deswegen solltet ihr immer danach gehen, was für sie passend ist. Aber vielleicht ist diese Liste ja als Leitfaden ein bisschen hilfreich.

1. Frag nach!
Es ist wichtig, dass Du ehrlich nachfragst, wie es der trauernden Person geht. Und dass Du dabei nicht übervorsichtig bist oder durch die Blume sprichst. Denn wir reichen hier keine heiße Kartoffel weiter, sondern reden von einem ganz krassen Gefühl, einem unabänderlichen Wesenszustand, der uns allen früher oder später passieren wird. Die trauernde Person fühlt sich in der Trauer nur ernst genommen, wenn Du sie ernst nimmst und nicht nur vorgibst, es zu tun. In dem Du Interesse an ihrem Befinden zeigst, vermittelst Du auch das Gefühl, dass Du wirklich Notiz von ihrer Trauer nimmst. Die Wichtigkeit dieses Gefühls wird oft unterschätzt.

2. Nimm Dich zurück
Die Trauer ist unbeeinflussbar und kommt in Intervallen, die die trauernde Person auch nicht abschätzen kann. Nimm Dich daher anfangs etwas zurück und achte darauf, dass Du nicht permanent versuchst, die trauernde Person mit Erzählungen aus Deinem Leben abzulenken. Das funktioniert nämlich nicht. Eine trauernde Person hat gerade etwas verloren, was sie nie wieder zurückbekommen wird: einen Menschen, und das verändert ein stückweit ihr gesamtes Leben. Eine Erzählung wie: „Gestern hatte ich richtig Spaß auf einer Party, schade, dass Du nicht dabei warst“, gibt ihr in ihrem Kummer das Gefühl, dass sie diesen Spaß nie wieder haben wird oder das es falsch ist, dass sie es (noch) nicht geschafft hat, mitzugehen.

3. Der Tod ist keine ansteckende Krankheit
Am besten hörst du sofort auf, dem Gespräch über den Tod aus dem Weg zu gehen. Er ist keine ansteckende Krankheit, sondern etwas ganz Normales. Und nur weil Du Muffe davor hast, Dich dem zu stellen, heißt das nicht, dass es der trauernden Person genauso geht. Überleg doch mal, wer wirklich was verloren hat und Du bist es in dem Fall nicht. Außerdem ist reden schließlich wichtig, das sagst Du doch sonst auch immer, oder? Probiere es einfach aus, dann wirst Du bemerken, dass es gar nicht so schlimm ist, wie Du dachtest. Hinterher sitzt ihr vielleicht sogar im Schlafanzug gemeinsam vor der Glotze und heult, weil ihr einen traurigen Film gesehen habt und Du verstehst, was die Person neben Dir wirklich fühlt. Aber diese Intimität lässt die trauernde Person erst zu, wenn sie das Gefühl hat, dass Du es auch tust!

4. Es darf auch mal gelacht werden
Ja, der Tod ist traurig. Aber der Tote war das ja nicht immer, er hatte vielleicht sogar jede Menge Humor oder es gab einen Gesichtsausdruck, eine Angewohnheit, an die ihr euch gemeinsam erinnern könnt. Wieso solltet ihr nicht auch mal darüber lachen, was er zu Lebzeiten für Unfug gemacht hat? Tut bitte nicht so, als dürfte man dem Tod nicht manchmal auch einen kleinen Witz abgewinnen. Mein Vater, zum Beispiel, hätte sehr laut darüber gelacht, dass er gestorben ist. Das kann ich mit Gewissheit sagen, weil ich ihn gut kannte und weiß, dass er sich für unsterblich hielt.

5. Du musst nicht unbedingt was schenken
Aufmunternde oder lustige Postkarten oder Süßigkeiten zwingen die trauernde Person dazu, sich aus ihrem Gefühlssumpf aufzuraffen, weil sie sich darüber freuen muss, denn die trauernde Person hat ihren Anstand nicht verloren, und möchte dankbar sein. Nur bringt ihr die Tafel Schokolade nichts, wenn sie vielleicht keinen Happen herunter bekommt. Und der Schriftzug „Keep Smiling“ entlockt ihr vielleicht erst wieder ein Lächeln, wenn ein bisschen Zeit vergangen ist. Ich habe mich über solche Dinge nicht gefreut, aber vielleicht weißt Du ja, ob sich Dein/e Schwester/Bruder/Freund_In darüber freut. Das musst Du dann abschätzen können. Aber ich glaube, in der ersten Phase zählt die menschliche Nähe und nicht der materielle Wert von „Dingen“. Möglicherweise sind Aufmerksamkeiten auch nur eine Ausrede, um am Ende sagen zu können: ich habe mich gekümmert. Aber ich möchte niemandem etwas unterstellen.

6. Sei da
Egal wie weit Du weg wohnst, wenn Du es irgendwie möglich machen kannst, Dir kurzfristig mal freizunehmen, dann mach das und zeig der trauernden Person, dass sie Dir wichtig ist und dass Du da bist, weil ihre Trauer über den Verlust Dir genauso wichtig ist. Seien es auch nur ein paar Stunden, aber überleg Dir keine faulen Ausreden, weshalb es nicht geht. Irgendwie geht das nämlich immer. Und eine trauernde Person ist nicht blöd, sondern traurig und manchmal sogar sehr wütend auf die Ungerechtigkeit des Schicksals. Wenn Du die Wut nicht verschlimmern möchtest und der trauernden Person das Gefühl, plötzlich ganz schrecklich einsam zu sein, nehmen möchtest, dann nimm Dir die Zeit! Das wird eure Freundschaft vielleicht sogar verfestigen.

7. Vermeide Hektik
Bitte mach der trauernden Person keinen Druck, in dem Du glaubst, dass nach drei Monaten das Leben wie gewohnt weiter gehen muss. Der Verlust ist manchmal so plötzlich und unerwartet wie ein Schluckauf wieder da und erschüttert die trauernde Person sowieso total, so dass die Aufforderung „jetzt muss aber langsam wieder alles gut sein“ eher kontraproduktiv wirkt. Vielleicht isoliert sie sich deswegen sogar, weil sie sich dem Druck nicht aussetzen möchte. Nur für den Fall: Zeit bedeutet eine Weile vielleicht sogar, nicht zu wissen, welcher Wochentag ist. (Aber das trifft mit Sicherheit nicht auf die Mehrheit der trauernden Personen zu.)

8. Trenne das Berufliche vom Privaten
Wenn Du in einem Beruf arbeitest, in dem häufig gestorben wird, wie im Krankenhaus oder im Hospiz, dann sag nicht, dass Du den Tod ständig erlebst, sondern biete Hilfestellungen. Wenn Du das nicht kannst, dann lass Deine Erfahrungen weg und sei einfach nur ein Freund, wie jeder andere. Der trauernden Person ist bewusst, dass du den Tod besser kennst als sie, aber vielleicht nicht den einer nahestehenden Person. Außerdem weiß sie, dass Du manchmal darüber meckerst, wenn in Deiner Nachtschicht mal wieder jemand gestorben ist und Du in Deinem Beruf den Tod anders wahrnimmst, als sie gerade.

9. Nimm Deine Probleme nicht zu wichtig
Gestalte Dein Leben kurz ein bisschen um, und versuche, Deinen Stress nicht in die episodische Trauerzeit eines anderen mit einzufügen, irgendwann ist es vorbei und dann wird es wieder mehr um Dich gehen, versprochen. Und sieh es mal so: es ist doch auch mal okay, wenn man seine Probleme minimieren kann, weil man Protagonist in einem schaurigen Film der Endlichkeit ist, oder? Sei kurz einfach froh darüber, dass Dir der Tod keine nahestehende Person genommen hat und stütze die Person, die es gerade wirklich am dringlichsten braucht. Oder rede derweil mit anderen Freunden von dem vermasselten Bewerbungsgespräch. Nichts ist für eine trauernde Person schlimmer, wie das Gefühl, der Verstorbene sei vergessen und ihre Trauer eine Nebensache oder sogar unwichtig.

10. Vergleiche sind eine schlechte Idee
Versuch bitte den Satz zu vermeiden „Als sich Peter von mir trennte, habe ich mich auch so gefühlt.“ Ja, eine Trennung ist schlimm, aber der Tod ist anders schlimm. Für gewöhnlich hinken Vergleiche sowieso immer, vielleicht fragst Du am besten die trauernde Person, ob es etwas vergleichbares gibt, und wenn sie nein sagt, akzeptiere das und gib zu, dass Du Dir den Verlust eines Menschen einfach nicht vorstellen kannst. Ehrlichkeit währt immer noch am längsten. Und niemand möchte neben dem Tod noch einen echten Freund verlieren.

11. Frag wieder nach
Auch ein Jahr später bedeutet es nicht, dass die Trauer vorüber ist. Frag einfach gelegentlich nochmal nach, vielleicht möchte die trauernde Person sogar erzählen, wie es ihr inzwischen geht und wie sich der Tod auf das Leben ausgewirkt hat. Du lernst dadurch ja nur. Das ist quasi eine Win-Win-Situation.

 

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10 Kommentare zu „11 Tipps, für den Umgang mit Trauernden

  1. Liebe Sarah,
    vor ein paar Tagen habe ich deinen Blog/deine Texte entdeckt und bin sehr berührt, am liebsten würde ich sie ausdrucken wollen und jedem in die Hand drücken. Du schreibst so grundlegende wichtige Dinge, die leider nicht selbstverständlich sind.
    Meine Mutter ist sehr jung aber hat schon fortgeschrittene Demenz und wenn ich das jemandem erzähle, könnte ich regelmäßig bullshitbingo spielen („meine 90jährige Oma hat das auch“,“also ich könnte das ja nicht“, „ja schlimm, wenn die Eltern alt werden, meine Mama braucht jetzt auch eine Brille“), weil die wenigsten wissen wie sie damit umgehen sollen und statt ehrlich mit mir und sich zu sein, dann Blödsinn sagen. Nun ist das natürlich was anderes als ein Todesfall, aber irgendwie ja auch ein Verfall und immer mehr werdender Verlust der die furchtbare Endlichkeit des Lebens zeigt. Naja jedenfalls treffen deine Texte was in mir und ich fühle mich verstanden irgendwie. Danke dafür und ich freue mich noch viel von dir zu lesen!

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    1. Liebe Mia,
      obschon das wirklich nicht lustig ist, musste ich ganz kurz bei deinem Kommentar schmunzeln. Ich hatte eigentlich den Satz „Bei meiner Oma war das damals auch so“, für die elf Tipps im Kopf, weil ich diesen Satz wirklich unglaublich oft als Beispiel hörte. Schon in der Krankenzeit meines Vaters und nach seinem Tod immer und immer wieder. Ich weiß also ganz genau, was du meinst und manchmal, was eigentlich echt oft war, wollte ich schreien: DAS IST KEIN VERGLEICH, VERDAMMT.

      Das mit deiner Mutter tut mir sehr leid und ich finde, du solltest das nicht abwerten, denn der Tod ist die eine Sache, aber eine schwere Krankheit, wie in deinem Fall bzw. dem Fall deiner Mutter ist genauso tragisch. Das ist ja genau das, was ich auch immer wieder versuche zu erklären, wie furchtbar diese Zeit ist, jene, die man vorher auch noch „überleben“ muss. Und all die von dir zitierten Sätze kommen mir so bekannt vor, dass ich am liebsten schon wieder einen Text darüber schreiben würde. Es ist doch traurig, dass wir uns die Selbstverständlichkeit erkämpfen müssen, oder? Es sollte doch normal sein, dass es Kranke gibt, normal, dass man als Kind von kranken Eltern auf Freunde oder Bekannte hofft, die wenigstens versuchen, sich in die Lage zu versetzen, die man durchlebt. Genau aus diesem Grund, den du erlebst, lohnt es sich, dass ich das hier alles mache. Denn zu dem Danach gehört auch ein Davor und das ist nicht zu unterschätzen.

      Ich wünsche dir ganz viel Kraft und ein paar Menschen in deiner Umgebung, die auf nervige Phrasen scheißen und die Dinge mal beim Namen nennen. Wir müssen doch die Themen Krankheit und Tod endlich so „kultivieren“, dass man nicht immer das Gefühl hat, die eigenen Eltern wären die Ersten, denen es so geht!

      Danke für deinen Kommentar!
      Alles Liebe, Sarah

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  2. Liebe Sarah,
    dein Text trifft so vieles auf den Punkt, was ich so oder so ähnlich erlebt habe. Danke, dass du darüber so offen schreibst! Ich freue mich immer sehr, wenn ich Blogs wie deinen im Netz entdecke. Es ist so wichtig, dass wir über den Tod und die Trauer reden. Ich wünsche mir sehr, dass der Umgang damit in unserer Gesellschaft natürlicher wird. Hoffentlich wird dein Text von ganz ganz vielen Menschen gelesen!
    Ich schreibe auch über die Trauer auf meinem eigenen Blog. Vielleicht magst du ja mal vorbeischauen, würde mich freuen.
    Liebe Grüße
    Silke

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  3. Liebe Sarah,
    ich bin vor kurzem auf deine Seite gelenkt worden. Deine Texte berühren mich und regen an über vieles nach zu denken. Du bringst es auf den Punkt und darüber hinaus. Es ist in jeder Hinsicht wie du es schreibst und aufzeigst. Die Gesellschaft, die Menschen müssen wieder zu diesem Thema geführt werden. Und du trögst einen rieseigen Beitrag dazu. Ich erlebe, diese Unfassbarkeit jeden Tag selbst mit meiner Trauerarbeit. Gerne und mit Spannung werde ich deinen Blog weiterverfolgen. Herzlichen dank.
    Domenica

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  4. Liebe Sarah,

    mein Vater ist vor vier Tagen verstorben und ich bin – mit flauem Gefühl im Magen – auf dem Weg zu seiner Beerdigung. Bevor der Zug losfährt, habe ich ein wenig im Netz gestöbert und mich gefragt, was ich mir von meiner Umgebung wünsche. Einer Umgebung, die überwältigend liebevoll reagiert: Sie schicken Mails (reden geht noch nicht), bieten Gespräche an, sind im Hintergrund auf Abruf, auch mein Arzt unterstützt mich mit einem: „Ich bin für Sie da!“
    Aber – das waren die ersten Mails nach dem Tod meines Vaters am Vormittag – eine liebe Freundin machte dann auch einen liebevollen Joke und ich mußte trotz der Trauer lachen. Das ist auch das, was ich an Deinen Tipps ganz besonders schätze. Du hast das toll zusammengefaßt. Wir Trauernden wollen auch lachen – denn unser Leben geht ja weiter.

    Alles Liebe – auch an „Leidensgenoss/innen“
    Beate

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  5. Danke!! Du hast alles genau so beschrieben, wie es für mich war und auch noch ist. Mein Mann ist an einem Herzinfarkt gestorben. Von jetzt auf gleich, war unser Leben zerstört. Es ist eine schwere Zeit für mich und meine Kinder. Dein Bericht ist so passend!

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