»Der Tod schleicht wie eine Anakonda durch mein Leben.«

Das Erwachsenwerden, meines, hat sich in vollster Schnoddrigkeit gezeigt. Hat sich in jammern geäußert, in Unbeweglichkeit, in hinfallen und in nie nie nie wieder aufstehen. Hat sich auf Krankenhausfußböden abgespielt und um Infusionen gedreht. An Infoschaltern warten. Auf dem Krankenhausflur jemandem wieder beim Laufenlernen zu sehen. Aus »Ich schreibe dir die Welt zu Füßen«, wurde »An nichts mehr glauben wollen, außer an den Tod.« Aus »Ich mag dich sehr«, wurde »Ich muss mal gucken, wann ich wieder Platz im Herzen habe.« Aus »Lass uns Spaß haben«, wurde »Komm lass uns saufen.« Aus Kindsein wurde Elternschaft. Aus einer Berührung wurde Obsession. Aus »Ich lach mich tot«, wurde »Ich lach nie wieder.«

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