Wir können alles, nur nicht trauern – das ist eine Weile her.
Denn im letzten Jahr konnte ich beobachten, wie sich Stück für Stück der Tod und das Trauern im Internet ausgebreitet haben. Sorgsam vorsichtig, nicht mit der Tür ins Haus, nicht scheppernd, nicht laut, sondern so, dass es wirklich niemandem mehr Angst macht. Und wenn doch, dann echt nur noch ein kleines bisschen.

Ich bin sehr froh darum. Sogar dankbar. Nichts mehr habe ich mir gewünscht. Und nicht viel mehr habe ich mir erhofft, als auch ich im Januar Wir sind noch hier gegründet habe. Bloß ein bisschen Tod im Leben, ein bisschen wütend und traurig sein dürfen, einfach mal erzählen, wie das eigentlich war, als meine Blutbahnen erst voller Angst und nach dem Tod meines Vaters dann ganz leer waren. Als es weh tat und in mir brannte. Als der Tod in meinem Kopf mit dem Leben kollidierte. Und vielleicht irgendwie verstanden werden.

Aber: Es ist vorbei. Meine Geschichte ist auserzählt. Ich habe nichts mehr zu sagen, ich habe keinen Ansatz mehr, ich komme nicht mehr dahin zurück und das ist eigentlich ganz gut. Lange genug war der Tod wie Napalm, war wie ein Messer, immer wieder ein Stich, immer wieder alter Schmerz in einem neuen Monat, in einer anderen Gestalt. Sooft Trauer, so viele Tränen, so viele Wörter und Gedankenstücke, wie Fleischbrocken, an denen ich zu ersticken drohte.

Nicht die Trauer aber doch meine Geschichte an dieser Stelle ist nun vorbei und deswegen wird dieser Blog auch gelöscht. Nicht, weil ich mich zwingend von meinen Texten trennen möchte, sondern, weil ich ein bisschen Luft und einen freieren Kopf brauche. Und ich kann das guten Gewissens machen, denn es gibt inzwischen so viele andere tolle und wichtige Blogs und Artikel und Texte und Gedichte und alles, die vielleicht sogar viel mehr sagen, als meine zusammengeschusterten Wörter, in dessen Innern sich das Leben aufzulösen scheint. Am Ende dieses Artikels wird noch ein Text sein, den ich eine Woche hier lasse. Und danach bin ich zwar immer noch da, aber Wir sind noch hier nicht. Ich wollte einfach nicht den polnischen Abgang machen und verabschiede mich deswegen vorerst offiziell aus der Blogwelt.*

Ich habe vor einer gefühlten Ewigkeit einen Text geschrieben, der heißt Nach dem Tod ist Trauer Leben. Ich habe daraus nie etwas veröffentlicht, aber er ist mir sehr wichtig, weil er viel erklärt, weil er viel sagt, weil er weiß, wie ich mich lange fühlte, ein Gefühl, das kein Mensch nachempfinden kann, weil jeder seinen eigenen Schmerz im Vorgarten gießt. In meinem Leben war der Tod nämlich nicht nur so krass, weil der Tod sowieso unglaublich einschneidend ist, sondern, weil das Sterben zuvor mein ganzes Leben auf den Kopf stellte. Es schüttelte meine Zukunft durch, warf meine Pläne in die Kanalisation und schmiss meine Hoffnung zwischen Bahrenfeld und Eppendorf auf die Gleise. Die letzten drei Jahre offenbarten intakte Freundschaften, die vielleicht so sein müssen, denn niemand hat je gesagt, welche Ansprüche man an Menschen haben darf. Und immer, immer der Gedanke, dass Entbehrung etwas ausgedachtes ist, wenn man den Tod so dicht spüren, wenn man ihn mit beiden Augen sehen kann, auch wenn man sie schließt. Das Sterben und der Tod waren viele Jahre meine wichtigsten Begleiter, meine engsten Verbündeten, ja, vielleicht sogar die besseren Freunde, mit wertvolleren Ratschlägen, etwas so ehrliches, so klares, so, wie kein einziger Mensch auf der Welt ist. Dem Tod habe ich nicht misstraut. Der Tod verarscht niemanden, und das Gefühl, nein, die Gefühle, die er auslöst, verebben auch nicht einfach, wie eine alte Liebe. Nichts steht still, wenn man den Tod als Berater hat, denn er scheucht dich immer wieder auf. Auch wenn es viele Momente gibt, in denen du das nicht glaubst. Aber: Nach dem Tod ist Trauer Leben – und damit muss ich irgendwann zum Ende kommen. Und dieses Ende ist jetzt.

Vielen Dank für die kurze aber sehr intensive Zeit hier. Alles Liebe Euch allen, Sarah

 

* Wegen der großen Nachfrage, werde ich Wir sind noch hier bestehen lassen, aber nicht aktiv nutzen.

 

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Und plötzlich ist er tot, meine Gedanken sind nur noch Ellipsen, meine Wahrnehmung sprunghaft. Vielleicht ist das normal, denke ich, vielleicht fühlt sich so trauern an. Vielleicht fühlt sich so verlassen werden an. Sieben Jahre die Frage „Wie ist es, wenn er tot ist?“, sieben Jahre nur eine Simulation in meinem Kopf, eine Gedankenspirale aus Angst. Und am Ende stehe ich dann doch vor der größten Katastrophe meines Lebens.
Ich soll zurück gehen, in diese andere Stadt, zu meiner großen Liebe, zu Hans, sagen die anderen. Aber die anderen sagen auch, dass der Tod normal ist, doch so fühlt es sich für mich nicht an.

Das Zurechtrücken meiner Innerlichkeit ist kein Rückgang, es ist vorwärts gehen nur eben ganz langsam.

Meine Blutbahnen sind plötzlich menschenleer.
Ich bin nur noch ein Zellklumpen, der aus Irrsinn und Trauer besteht. Wie ein Embryo liege ich da und frage mich, wie weit Geburt und Tod eigentlich auseinander liegen. Wie sich sterben anfühlt und wie geboren werden.
Es ist mal wieder mittags und Hans hat sich immer noch nicht gemeldet. Immer noch nicht, seitdem mein Vater tot ist.
Meine Beine sind schwer, mein Magen leer, er knurrt in der Absicht, sich selber aufzufressen. Anschließend die anderen Organe: Leber, Nieren, Darm und dann betrinkt er sich mit dem Blut in meinem Körper und hinterher ist nur noch mein ausgemergeltes Ich da, ausgetrunken, kraftlos, leer. Haut, die in sich zusammenfällt. Ein Toter sieht schöner aus, als ein vergessener Mensch, das weiß ich jetzt.

In der Schublade liegt der Ring, den Papa mir hinterlassen hat, nicht mehr. Und an meinem Finger ist jetzt ein Loch, in das Worte fallen, wie: „Ich habe nicht darauf aufgepasst“ und „was denkt Papa jetzt von mir?“ Sieht er mich von oben, oder habe ich nur Angst, dass er die Verfaulung meines Innenlebens bemerkt?
Zur Traurigkeit kommt Hass, Selbsthass. Drei Wochen darben, schreien, weinen, rumliegen und leblos scheinen. Ich geißele mich jeden Morgen selbst für meine Funktionslosigkeit. Niemand braucht mich, keiner vermisst mich. Liebe, was ist das jetzt eigentlich noch für mich?

Ich falle in eine Muschel, die nicht nach Meer klingt, die nur noch weniger Geräusche macht, als die Einsamkeit. Ich will Ruhe, ich will Ruhe, ich will die Ruhe in Form von Schreien. Ich will, dass mich jemand anschreit, jeden Morgen. Ich will, dass mich jemand sucht. Ich will, dass ich mich wieder finde, in einem Bett, unter der Decke, in einem Frühling, in einem Ferienhaus in Dänemark, vor einem Kamin mit Hans. So wie es geplant war. Das, was mein Leben sein sollte, ist jetzt aber Totentanz im Liegen.

Mir wird klar, dass ich Hans schon auf dem Weg zum Sterbebett verloren habe. Schon in dem Moment, als er mir all die Fragen stellte. Dieses Beharren auf Wir und Uns und was denn noch bliebe, was uns noch verbinde, wenn uns sechs Stunden Zugfahrt trennte. Der Satz: „Wir schaffen das zusammen“, fiel nie ohne ein Vielleicht hinter einem Komma. Die Fragwürdigkeit eines Vielleichts wird mir erst jetzt so richtig klar. Dadurch gab es nie dieses stete, bestimmte Wir. Es gab nur Du und ich. Und ich bin noch hier, alleine.

Die Wut über den Verlust fällt in mich, wie eine Invasion aus Krabbeltieren. Es erschreckt mich, wie wütend ich sein kann und wie schnell das umschwenkt, in bloße, schonungslose Traurigkeit, die zu Fassungslosigkeit wird, und die am Ende in Apathie mündet. Ich will nur liegen. Ich will ständig nur liegen.
Keiner hat mir gesagt, wie schwer die Trauer wiegt. Das ist nicht fair. Es ist nicht richtig, dass ich mich darauf nicht vorbereiten konnte. Ich will es lernen. Ich will es können, wieder aufzustehen, ich möchte die Blumen sehen, die anfangen zu blühen, die Krokusse, die Sonnenstrahlen.
Ich will das Fenster öffnen und die Trauer in den Innenhof werfen. Ich will loslassen, aber ich kann nicht stehen, wenn ich mich nicht mehr festkralle.

Der Tod ist ein wildes Tier, das Menschen frisst. Ein Wolf mit roten Augen, der einfach kommt und zupackt, die Menschen mitnimmt und nicht wieder zurück bringt.
Wir müssen Abschied nehmen. Einen Körper verbuddeln, dessen Sommersprossen und Pigmentstörung ich habe. Einen Körper, dessen Wahn und Witz ich in mir trage. Einen Körper, der aussieht, wie der meines Vaters.
Die Tische sind hübsch gedeckt mit Servietten und dem billigen Geschirr, das Meret kürzlich bei Karstadt zum Sonderpreis gekauft hat. Stolz präsentiert sie mir die Dekoration. Schiffe und Sand zwischen den Kaffeetassen. Bilder unseres Vaters stehen darauf, wie Strandkörbe an der Ostsee. Ein alter, grauer Mann mit Hut. Er fehlt mir so. Aber nicht das Bild suggeriert mir den Verlust noch mal, verdeutlicht die Kraft der Endlichkeit, das Wegsein und nie mehr zurückkommen, sondern, dass er nicht hier ist und mit uns seinen Abschied feiert.

Ich zähle bis drei und alles ist vorbei. So schnell verrinnt eine Trauerfeier, ein offizieller Abschied. Die Sackos liegen auf der Sofalehne. Ein Stapel aus schwarzem Stoff. Ronja trägt ein schwarzes Kleid und schwarzen Schmuck und einen schwarzen Hut. Ich habe die Augenringe in grau und die Hose und die Bluse und die Fingernägel sind so schwarz, wie mein Innen. Ich muss weinen, aber ich schlucke den Schmerz runter. Das geht problemlos. Es brennt ein bisschen, so wie die Schnäpse, die Hans immer runtergeschluckt hat, als wären sie Wasser. Durch ihn weiß ich, dass das geht, problemlos. Ich stelle mir vor, wie sein Magen jetzt ganz kaputt ist. So wie mein Kopf. Zu viel Wirklichkeit, zu viel Promille. Ich frage mich, ob ich die anderen irgendwann mal wiedersehe, ob sie noch leben, wenn ich wieder anfange damit, oder ob sie sich kaputtgemacht haben, in der Freiheit des Lebens.

Niemand hat sich bei mir gemeldet, und gesagt, wie leid ihm mein Verlust tut. Die Menschen, mit denen ich mal die Betten teilte, leben weiter, als wäre ich nie Teil ihres Lebens gewesen. Nicht Philipp und nicht Lars und auch Max hat nicht mal eine Nachricht geschrieben. Als hätten sie nie gewusst, dass es mich gibt und dass mein Vater im Sterben liegt. Aber die Gegend ist so klein, alles Wissen verteilt sich metastasisch in die Köpfe von jedem, der lebt. „Du kennst doch Elise“, wird mal einer gesagt haben. Und Philipp oder Max oder Lars wird genickt und gesagt haben:„Mit der war ich mal zusammen“ und der Gegenüber wird erklärt haben, dass Elises Vater verreckt war. Und dann werden die drei gesagt haben „Oh Mist, das ist ja doof.“ Aber dann sind sie mit dem Rasenmäher weiter ihre Runden gefahren, denn das Gras muss kurz sein und das Leben geht weiter. In der Nachbarschaft wird gegrillt und am Wochenende ist ja auch Viehmarkt.
Ich glaube nicht mehr an die Liebe, die zwei Menschen auf eine rudimentäre Art für immer verbindet, sonst würden nicht dauernd Personen unter fehlenden Worten verloren gehen.
Wir sprachen alle immer von Liebe, von Glück, von Zusammenhalt. Und am Ende ist der Tod nicht mal mehr ein Grund, um dem anderen die sechs Worte zu schreiben, die lauten: Es tut mir leid für dich.
Aber alles wird leichter, wenn man seinen Anspruch an Menschen verringert. Alles wird leichter, wenn man leichter wird. Wenn man die Menschen aus seinem Leben, aus sich heraus rührt, wie die Kohlensäure aus dem Wasser. Am Ende ist man vielleicht Leitungswasser, geschmacklos und langweilig, sogar unsichtbar, weil man auf Partys keine achtzig Menschen mehr begrüßt, sondern allein und verlassen auf der Tanzfläche steht, die Augen geschlossen, aber das Herz schlägt wenigsten noch, es schlägt für das Richtige, weil das Falsche nicht mehr da ist.

Ich muss es einsehen: Man kommt nicht drumherum, die Eltern zu begraben, man kann sich davor einfach nicht drücken, das ist das Fiese am Leben, dass du dich vor dem Tod nicht verstecken kannst, dass du dich nicht umdrehen kannst, um einfach jemanden zu lieben.
Und wenn das Meer dann wieder ruhiger wird, weil die Insel in einem Körper untergegangen ist, muss man von vorne anfangen. Denn nach dem Tod kommt ein neuer Anfang, ein Leben.

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17 Kommentare zu „Wir können trauern, jetzt und immer

  1. Oh Sarah, Danke für deinen letzten Text!!! Finde ich sehr bewegend
    …und deine Worte über das Gefühl des vergessenen Menschen kenne ich nur zu genau. Es tut mir leid, das zu hören, wobei ich deinen Schritt schon verstehen kann. Und es interessiert mich! Ich würde mich freuen, wenn ich die 11 Tipps für den Umgang mit Trauernden in Papierform erhalten könnte. Und auch wenn ich es verstehe, dass du deinen Blog löscht, so wollte ich dir nur noch sagen, dass ich deine Worte hier niemals als zusammengeschustert empfand…sie waren wichtig, intensiv und haben mich immer berührt, erinnert und getröstet! Es waren Deine Gedanken und Gefühle und die waren nie „weniger“ wert als bei anderen Blogs! Sie waren doch ein Teil von dir! Danke dafür!!! Ich werde den Blog vermissen und wünsch Dir alles Liebe!

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    1. Liebe Dani, danke für deine wirklich lieben und schönen Worte.

      Ganz ehrlich: Ich finde es auch schade und gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Aber das wird ja hoffentlich nicht das Letzte sein, was man von mir über das Sterben liest. Irgendwann, wenn ich denn mal fertig werde, gibt es ein Buch und darauf muss ich mich jetzt einfach verstärkt konzentrieren.

      Wegen der 11 Tipps: Schick mir doch per Mail oder via Facebook mal deine Adresse, dann schicke ich sie dir von Herzen gerne!

      Liebe Grüße,
      Sarah

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  2. Hallo Sahra,

    habe gerne und oft mit innerer Betroffenheit bei Dir gelesen. Freue mich das dein Weg weitergeht.

    Bei uns selbst ist die Trauer nie auch nur halbfertig geworden, obwohl es nun schon bald einmal 38 Jahre, und einmal 26 Jahre her ist das meine Brüder auf nicht normale Art gegangen sind.

    Liebe Grüße und weiter alles Gute für dich wünsche ich

    sternenstaub

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  3. Liebe Sarah,

    Du hast eine Wahnsinnsschreibe und Deine tiefen ehrlichen Trauertexte werden mir fehlen. Dennoch empfinde ich Deinen Entschluss nur folgerichtig – denn Du schreibst von ‚intakten Freundschaften‘ imho von Beziehungen im Leben. Sich mit dem Tod und der Trauer zu versöhnen, ist eine Lebensaufgabe. Beachtlich, wie Du es annimmst, lebst, durchfließt mit dem Bewusstsein eines Kurses, der vorwärts ins Leben zielt und rückwärts ein Begreifen suchte, das zu früh Einlass in Deine gespaltene Kindheit suchte. Stimmt. Krankheit und Tod passen nicht in das Idyll einer heilen Kindheit, so wenig wie Armut, Missbrauch und Gewalt darin etwas zu suchen haben sollten.
    Ich wünsche Dir allzeit Menschen an die Seite, die Dich halten, bewahren, an Dich und das was Du bist und kannst, glauben, Dir gut tun.
    Höre nie auf nach ihnen zu suchen. Ich wünsche mir Dich gedruckt zwischen Buchdeckeln.
    Liebe Grüße,
    Stefanie✨

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  4. Alles Liebe und Gute für Dich, liebe Sarah. Es ist gut, dass Du für Dich an diesen Punkt gekommen bist, an dem es sich gut und richtig anfühlt, diesen Punkt auch zu markieren (bzw. zu löschen). Wirst Du (woanders?) weiter bloggen? Ich freue mich jedenfalls Dich und Deine Texte zu lesen, wenn Dir wieder danach ist. Fühl Dich feste umarmt, alles Liebe und Gute für Dich! Liebe Grüße von der Beobachterin

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  5. Liebe Sarah,
    wie schade, dass du hier aufhörst zu schreiben. Zugleich verstehe ich es total, dass jetzt erstmal etwas anderes dran ist.
    Deine 11 Tipps finde ich echt hilfreich und toll geschrieben. Vielleicht hast du Lust, sie doch noch öffentlich zu lassen? Darf ich sie evtl. auf meinem Blog „In lauter Trauer“ als Gastbeitrag von dir veröffentlichen? Kam mir grade so als Idee .. Wenn nicht, würde ich sie auch liebend gerne als Papierform nehmen 🙂
    Ich wünsche dir alles Liebe und bin gespannt auf dein Buch!
    Silke

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    1. Liebe Silke, danke für deine lieben Worte. Ich bedauere es auch ein wenig, aber ich muss mich im Augenblick erst mal auf andere Dinge konzentrieren. Und du hast ja die schöne Funktion „Gastbeitrag“, vielleicht werde diese dann mal nutzen, wenn ich darf.

      Die 11 Tipps, gibt es auch noch bei Edition F (https://editionf.com/11-Tipps-fuer-den-Umgang-mit-Trauernden) aber ich würde mich freuen, wenn du sie auch auf deiner Seite aufnehmen würdest. Doppelt hält ja bekanntlich besser. Wenn du möchtest, schicke ich sie dir per Mail, habe noch etwas angefügt, was auf die gedruckte Variante mit drauf soll.

      Liebe Grüße und hab vielen Dank,
      Sarah

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  6. Gut, dass Du dieses Kapitel als vorerst abgeschlossen betrachtest. So hat ein Abschied etwas positives.

    Ich kann verstehen, dass Du einen Schlussstrich ziehen willst. Andererseits hat gerade dieser Beitrag viel Kraft und gibt Hoffnung, dass irgendwann der Punkt erreicht ist, wo man/Du weiter gehst. Dies kann anderen helfen ihre Erwartungen anzupassen, denn es geht nicht von heute auf morgen und sich nicht unter Druck setzen nach x Wochen/Monaten etc wieder funktionieren zu müssen.

    Dir weiterhin alles Gute

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  7. Liebe Sarah,
    ich finde es sehr schade, dass du hier aufhörst, kann es aber auch verstehen.
    Am liebsten hätte ich deinen ganzen Blog in Papierform, aber das geht ja wahrscheinlich nicht 😉 Aber ich freue mich auf dein Buch.

    Ohne deinen Blog hätte ich meinen Blog vielleicht nie gestartet, ich weiß noch genau wie ich dachte, wenn die so mutig ist, muss ich jetzt auch endlich mal mutig sein. Danke, danke, danke fürs Mutmachen.

    Alles Liebe für dich

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  8. Liebe Sarah, der letzte Text ist so unglaublich gut, danke dafür und all deine Gedanken. Ich hab deinen Blog leider erst vor nicht allzu langer Zeit entdeckt , aber er hat mir soviel Anstoß zum Nachdenken gegeben und den Tod tatsächlich irgendwie fassbarer gemacht, vielleicht ist dass auch das falsche Wort. .. Weniger unnahbar vielleicht. Ich freue mich irgendwann wieder von Dir zu lesen und wünsche Dir das Allerbeste für das Leben jetzt! Liebe Grüße, Mia

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